Das Theater Freigeister wünscht allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
26/12/2010
19/11/2010
Montag 22.11.2010
Diesen Montag fangen wir an das Stück zu lesen und werden danach auch die Rollen verteilen. Wir bitten alle Interessierten sich deshalb am Montag den 22.11.2010 um 20 Uhr im Orchesterraum(Studentenhaus) einzufinden. Falls es noch Fragen gibt bitte über Telefon oder Facebook.
http://www.facebook.com/home.php?#!/pages/Theater-Freigeister/104702526267303
20/10/2010
Existenz
Für unser Stück Existenz suchen wir dringend:
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Schauspieler
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Schauspielerinnen
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Techniker
- Musiker
Wenn Ihr schon immer einmal auf oder hinter die Bühne wolltet, dann schreibt an: manuel.berger(at)theater-freigeister.de
Theaterveranstaltung ist am Mittwoch den 17.November 2010 um 20 Uhr im Theater an der Universität/Studentenhaus.
29/12/2009
Manuel Maria Bergers “Samyaza”
Welturaufführung des Bühnenstückes
“Samyaza” am 8. Februar

Wie gewohnt bissig nimmt Manuel Maria Berger, der Autor und Leiter der „Freigeister“ in seinem neuen Bühnenstück „Samyaza“ den einfachen Menschen genauso auf die Schippe, wie den Bibelhelden oder einen Erzengel, lässt dabei aber die Liebesgeschichte nicht zu kurz kommen. Seine Inspiration suchte er diesmal in der Bibel, wo Samyaza im ersten Buch Genesis erwähnt wird. Näheres über seine Geschichte lässt sich in den Apokryphen enthaltenen ersten Buch Henochs finden, wo er als Anführer samt seinen Engeln eine Verbindung mit Menschentöchtern eingeht, aus welcher die Nephilim hervorgehen.
Eigentlich sind die Wächterengel auf die Erde entsandt worden um den Menschen Schutz zu gewähren, doch als sich Samyaza, ihr Anführer, in Kains Tochter Ada verliebt, wird die schöne Ordnung durcheinander gebracht. Samyaza ist es, wie allen Engeln verboten eine Beziehung zu einem Menschen einzugehen. Doch er ist nicht der Einzige, der den Menschen zugeneigt ist. So ergreift schließlich Asasel stellvertretend für alle Anhänger Samyazas das Wort und schließt einen Pakt mit Samyaza auf dem Gipfel des Armon, der ihnen erlaubt eine Beziehung zu den Menschen einzugehen. Sie schwören sich, dass sie bei einer Bestrafung alle zur Rechenschaft gezogen werden und nicht nur ihr Anführer. Und geteilte Schuld ist nun einmal halbe Schuld. Das außerdem ganz zur Freude von Ada samt ihren Schwestern, die ihrerseits schon lange ein Auge auf die schönen Engel geworfen haben.
Doch wo die einen lieben, ihrer Liebe sogar mit einem neuen Königreich ein Denkmal setzen wollen, zerfrisst andere die Eifersucht. Der Erzengel Gabriel fühlt wie sein geliebter Samyaza ihm entgleitet und als kein Überredungs- und Verführungsversuch fruchtet sinnt er auf Rache. Er findet einen willigen Verbündeten im gehörnten Noach, der doch Ada selbst zu seiner Frau machen wollte. Allerdings kann kein einfacher Mensch neben einem schillernden Engel bestehen.
Auch Luzifer und Lilith, die das immer gleiche Treiben auf der Erde schon lange anödet, finden einen neuen Zeitvertreib im Schmieden von Intrigen, die die Liebenden auseinanderbringen sollen. Das Durcheinander macht Haikal perfekt, die aufgrund ihrer wirren Reden und Anfälle nur als die geisteskranke Tochter Kains verschrien ist. Oder ist sie die einzige, die es wirklich vermag Gottes Stimme zu hören?
Die biblische Reise durch die menschlichen Emotionen und die Lehre vom Hochmut vor dem Fall feiern ihre Uraufführung am 8.Februar um 20 Uhr am Theater an der Universität und so spielen die Freigeister ihr neustes Bühnenstück bis einschließlich 12. Februar jeweils zur gleichen Zeit.
13/10/2009
Freigeister

Die Freigeister
Das Wort Freigeist steht steht für einen Menschen, der unabhängig von gesellschaftlich etablierter Religion und Moral denkt und handelt. Unter diesem Anspruch versammelten sich die Freigeister unter Manuel Maria Berger, um nicht nur das Sehnen nach den Brettern, welche die Welt bedeuten zu stillen, sondern auch, um an Moralvorstellungen zu rütteln und mit alten Konstrukten zu brechen.
Die Gruppe
Ein fester Kurs wird bei den Freigeistern gefahren. Neue Stücke, neue Ideen und vor allem neues Denken. Dennoch besteht das Team aus Individualisten, die zusammen nicht nur als Schauspielensemble, sondern auch im Privaten eine gute Figur abgeben. Man findet immer wieder Anlässe, um sich privat zu treffen und sich bei einem Glas Wein über Gott und die Welt, aber auch über Sorgen und Bedenken zu unterhalten. Die Freundschaften, die daraus entstehen stärken das Teamgefühl, welches man bei jeder Aufführungen sehen und spüren kann.
Die Stücke
„Theater ist Sprache und Sprache ist Kunst“ – ein Motto, das bei den Freigeistern ganz oben steht. Im Laufe der Literaturgeschichte verlor sich die Schönheit der Worte mehr und mehr auf Kosten von Pointen, Lehren und Belehrungen. Wenn man dennoch auf die alte Theaterkunst wert legt, dann hat man nur zwei Möglichkeiten: Entweder man spielt wieder und wieder die alten Stücke oder man schreibt neue Stücke selbst. Wenn man dazu auch noch eigene Ideen, Thematik und Moralvorstellungen vermitteln will, so bleibt nur letzteres. Somit war es dem Regisseur Manuel Maria Berger von vorn herein klar, dass neue Stücke im alten Mantel hervorgebracht werden müssen und er griff zur Feder. Jedes Stück ist damit nicht nur ein neues Kunstwerk, sondern auch eine Welturaufführung, was in Regensburg in dieser Form einzigartig ist. Vor allem aber bewahrt der Dramenautor damit ein Stück weit die Schönheit der deutschen Sprache, denn schon in der Bibel steht: „ Am Anfang war das Wort“ und daher sollten wir viel Bedacht auf jedes einzelne legen.
Die Themen
„Du sollst Vater und Mutter ehren“ – was aber wenn der Vater ein brutaler Schläger ist und die Mutter Alkoholikerin? Warum soll man alten Menschen Respekt gegenüber bringen, wenn sie ihn nicht verdient haben? Warum lassen wir uns immer wieder gesellschaftliche Massenvorstellungen aufzwingen und warum beugen wir uns der Schwarmintelligenz? Es gibt so viele Fragen, die man sich stellen muss, wenn man die Welt beobachtet und so viel Erkenntnis, wenn man erst einmal damit angefangen hat. Die Themen, die von Berger be- und geschrieben und welche von den Freigeistern auf die Bühne gebracht werden sollen die Menschen ein Stück weit wachrütteln. Sie sollen Denken verändern oder auch einfach nur die menschliche Natur vor Augen führen. Die Medien schaffen es – mit einer bemerkenswerten Gnadenlosigkeit – das Denken an sich verkümmern zu lassen und genau deshalb sollte das Theater sich dem entgegenstellen.
Für alle Interessenten(wir suchen immer nach musischen, technischen oder spielerischen Genies):
Schreibt uns eine E-Mail an:
Manuel.Berger(at)Theater-Freigeister.de
Es besteht auch die Möglichkeit uns per Telefon unter 01 60 / 4 22 96 25 zu erreichen.